Schlagende Argumente

Jan Lang (Bautenschützer) und Marius Fries (Maler) kämpfen um jeden Azubi – fürs Foto auch mal mit Stachel- und Lammfellwalze.

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Jan Lang (l.) und Marius Fries vom HS-Standort Thomas Jung in Weilerbach.

Wichtig ist, dass die Azubis Leidenschaft und Begeisterung zeigen.

Jan: Erst klebt ihr Maler wochenlang eine Fassade ab. Dann pinselt ihr zwei Stunden lang daran herum. Ist das langweilig!
Marius: Ihr Bautenschützer macht es euch einfach. Ihr klebt erst gar nicht ab. Macht immer dasselbe. Das nenne ich langweilig.
Jan: Von wegen. Gibt es einen vielseitigeren Beruf als unseren? Wir sind Schreiner, Chemiker und Betonbauer in einem. Wir bauen Schalungen, betonieren,  analysieren Untergründe. Dabei setzen wir modernste Geräte und Maschinen ein, bis hin zum Roboter. Das rockt.
Marius: Und doch kommt ihr Bautenschützer ursprünglich aus dem Malergewerk. Das bestätigt nur, wie vielseitig wir sind: Streichen, lackieren, tapezieren, energetisch sanieren, … wir sind ein Schlüsselgewerk. Unsere Bewerber sind immer wieder überrascht und begeistert.
Jan: So wie bei mir, wenn ich ihnen unsere Videos zeige, wie wir Hochdruckwasserstrahlen und dabei der Beton durch die Gegend spritzt. Das begeistert.
Marius: Ach was. Ich glaube eher, dass das abschreckt. 
Jan: Zugegeben, es ist schwere körperliche Arbeit. Neulich hatte ich einen, der sein Praktikum mit den Worten „Kein Bock auf körperliche Arbeit“ abgebrochen hat. Man muss es wirklich wollen.


Marius Fries

Marius Fries (30) leitet eine Malerabteilung mit 33 Mitarbeitern, darunter elf Azubis und zwei duale Studenten. Der Malermeister hat im Familienbetrieb Maler  und Lackierer gelernt. Nach seinem BWL-Studium kam er 2019 zum HS-Standort Thomas Jung. Großes Potenzial sieht er im Komplettausbau. „Wir wollen mit anderen Gewerken wachsen.“


Jan Lang

Die Bautenschutzabteilung in Weilerbach zählt 25 Mitarbeiter inklusive zweier Azubis und einem dualen Studenten. Jan Lang (31) stieß 2019 dazu. Zuvor hatte er Betriebswirtschaft studiert. „Reine Bürojobs sind mir zu langweilig. Daher kam ich für ein Baupraktikum zu Thomas Jung – und bin geblieben. Zurzeit mache  ich den Master of Engineering im Studiengang Bauschäden, Baumängel und Instandsetzungsplanung an der Hochschule Kaiserslautern.“


Sören Fuchs

Standortleiter Sören Fuchs (31): „Auch wenn sich Marius und Jan aus Spaß manchmal kabbeln, so arbeiten beide doch eng zusammen. Praktikanten durchlaufen bei uns beide Abteilungen. Je nach Begabung entscheiden die sich dann mal für das eine, mal für das andere Gewerk. Natürlich reden auch die Vorarbeiter ein Wörtchen mit. An Bewerbern mangelt es uns glücklicherweise nicht. Der Name Thomas Jung hat einen hervorragenden Ruf in der Region – auch als Ausbildungsbetrieb. Wir arbeiten eng mit Schulen zusammen und binden unsere dualen Studenten bei der Nachwuchswerbung mit ein. Das kommt bei  Schülern, Lehrern und Eltern gut an. Das duale Fachabitur, das wir seit Neuestem gemeinsam mit dem HS-Standort in Homburg anbieten, ist deutschlandweit
einzigartig. Das wollen wir etablieren.“


Lena Walle mit ihrem Ausbilder Marius Fries


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