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Schimmelprophylaxe und -sanierung   17.10.2013

Klare Antworten statt offener Fragen

Energiesparende Dämmsysteme, ein häufig fehlerhaftes Heizungs-, Lüftungs- und sonstiges Nutzungsverhalten, Mängel in der Baukonstruktion sowie eine unzureichende Bauerhaltung und Bauschäden lassen die Feuchtigkeit in vielen Gebäuden ungesund ansteigen. Kommen mehrere Faktoren zusammen, entsteht ein ideales Klima für Schimmelpilze. Allein in Wohngebäuden schätzen Experten den Befall auf rund 20 Prozent. Für Heinrich Schmid Niederlassung Stuttgart Anlass genug, um am Donnerstag, 17.10.2013, interessierte Architekten, Hausverwaltungen und Immobilieneigentümer zu einer Vortragsveranstaltung ins Schloss Solitude einzuladen.

Die Resonanz war überwältigend: Rund 90 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, aus erster Hand umfassende Informationen über die Entstehung und Beseitigung von Schimmel sowie zur Haftungsproblematik zu erhalten. Kein Zufall, denn als Gastreferenten hatten sich hochkarätige Redner angesagt: der auch als „Schimmelpapst“ bekannte Thomas J. Kühlwein, Sachverständiger für Schimmel und gesundes Bauen, und Axel Kämper, Fachanwalt für Wohn- und Mieteigentumsrecht.

Wie komplex das Thema Schimmel ist, konnte Kühlwein bereits im Eröffnungsvortrag „Schimmelpilze und Wachstumsvoraussetzungen im Innenbereich“ deutlich machen. Ursachen sind z. B. Wärmebrücken, fehlerhafte Dämmungen, Leckagen, Rohrleitungsschäden, horizontale Durchfeuchtung bzw. vertikal aufsteigenden Feuchte in Wänden, die zu kurze Neubau-Austrocknungsphase sowie die nicht ausreichende oder falsche Lüftung und Heizung. Genauen Aufschluss darüber gibt nur ein Gutachten über die Gesamtsituation im Umfeld der von Schimmel befallenen Fläche.

„Ziel aller Beteiligten muss es sein, Probleme möglichst zu vermeiden oder durch zertifizierte Handwerksbetriebe nachhaltig in den Griff zu bekommen“, betonten beide Referenten. „Alles andere führt nur zu gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen Mietern und Vermietern, Eigentümern und Architekten, Architekten und Bauausführenden.“ Nicht selten endet dies in langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen, führte Axel Kämper in seinem Vortrag „Schimmel in Wohnungen und Haftung bei Mietverhältnissen“ aus. „Insbesondere Mieter haben da gute Karten, denn die Rechtssprechung erkennt meist an, dass kein Mensch in der Lage ist, die empfohlene Stoßlüftung von zehn Mal am Tag durchzuführen.“ Sein Fazit: Der Vermieter trägt in der Regel die Haftung und hat dann den Schaden, z. B. in Form von Mietkürzungen.

Einhellige Meinung in der Abschlussdiskussion und während der vertiefenden Gespräche beim Imbiss-Büffet im Anschluss an die Vorträge: Dieser Nachmittag war äußerst lohnend, um einen objektiven Gesamteindruck über das Thema zu gewinnen. Und auch die Idee, eine exklusive bau- und kunsthistorische Schlossführung ins Programm aufzunehmen, begeisterte die Teilnehmerrunde.

Hintergrundinformation:
Mit über 130 eigenständigen Standorten in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Spanien und mehr als 3.600 bestens ausgebildeten Ausbauern und Dienstleistern zählt die Heinrich Schmid Unternehmensgruppe zu den führenden Anbietern auf dem Markt. Als Trendsetter im kundenorientierten Handwerk gestalten wir im Auftrag namhafter Kunden Privat-, Handels- und Unternehmensimmobilien im Innen- und Außenbereich. Auch am HS-Standort Stuttgart bieten wir über alle Gewerke hinweg Mehrwert aus einer Hand: professionell geplant, sorgfältig ausgeführt und termingerecht fertiggestellt.
Infomationen zum Standort Stuttgart


Heinrich Schmid Systemhaus GmbH & Co. KG
Geschäftsbereich Kommunikation
Frau Edeltraud Nagel
Siemensstraße 20
72766 Reutlingen
E-Mail: presse@heinrich-schmid.de