Hohe Erwartungen

Im April trafen sich vier duale Gymnasiasten des Elisabeth-Selbert-Gymnasiums aus Filderstadt zur Praxiswoche.

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Regionalleiter Christian Erhard (hinten, Mitte), hier mit den Gymnasiasten Sven Maiwald, Fabian Raub, Tobias Trautwein und Luis Nicklaus, ist ein Förderer der dualen Ausbildung.

Abitur- und Berufsausbildung

Heute dominieren zwei große Holzgestelle die Zukunftswerkstatt von Heinrich Schmid in Tübingen. „Wir üben Trockenbauarbeiten“, erklärt Sven Maiwald. „Die Kojen haben wir selbst gebaut.“ Wie seine Mitschüler Fabian Raub, Tobias Trautwein und Luis Nicklaus hat sich der 17-jährige Gymnasiast vor drei Jahren für das Projekt „Abitur plus Gesellenbrief“ entschieden. Die Praxiswoche in Tübingen ist Teil der Ausbildung. „Wir lernen hier die Grundlagen und Theorie“, erklärt Fabian. Solches Hintergrundwissen ist ihm wichtig. „Die Erwartungen an uns duale Gymnasiasten sind hoch“, sagt er.

Abitur- und Berufsausbildung in einem – Sven sieht darin viele Vorteile. „Wenn ich mit der Schule fertig bin, kann ich gleich Geld verdienen.“ Auch der Kontakt mit Mitarbeitern und Kunden bedeutet ihm viel. „Man lernt was fürs Leben.“ Mit den Kollegen auf der Baustelle zu arbeiten, mache viel Spaß, verrät Tobias. „Ich kann von meinem Vorarbeiter viel lernen“, ergänzt Luis. Viel Erfahrung hätten sie auf der Baustelle bereits gesammelt, da sind sich die vier Gymnasiasten einig. Und trotzdem schätzen sie den zusätzlichen Unterricht bei Ausbilderin Regina Barth in Tübingen. „Man braucht beides.“





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