Das Zeug zum Chef

Fördern und fordern – das ist eines der Grundprinzipien bei Heinrich Schmid.

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Maxim Freer, Ole Weiss und Mario Nicht (v. l.)

Nachwuchs ist ein Riesenthema

Ole Weiss leitet die Abteilungen Stahl- und Betonschutz sowie Stuckateure am Standort Heilbronn. Sein Werdegang ist typisch untypisch: Abitur, dann ein  Mathestudium. „Das habe ich nach vier Semestern abgebrochen. Mir fehlte der Praxisbezug“, sagt Ole Weiss. Nach einer Lehre im väterlichen Betrieb wechselte er vor fünf Jahren zu Heinrich Schmid. „Hier habe ich die Meisterprüfung gemacht und dann den Bachelor als Bauingenieur an der dualen Hochschule. Zurzeit bin ich Masterstudent im Fernstudium.“ In seiner Abteilung arbeiten 17 Mitarbeiter. „Die habe ich alle selbst eingestellt“, sagt er stolz. Für 2021 hat er konkrete Pläne: „Wir wollen weiter wachsen.“ Dazu will Ole Weiss sich teilweise aus dem operativen Geschäft zurückziehen. „Ich brauche mehr Zeit für Personalentwicklung.“
Er will Vorlesungen an der Meisterschule halten, sich in der Meisterprüfungskommission engagieren, in Heilbronn ein Duales Gymnasium etablieren. „Nachwuchs ist ein Riesenthema. Vor allem wenn du langfristig denkst.“

Du musst fair sein

Maxim Freer leitet den Standort Ilsfeld. Auch seine Karriere ist eng mit dem Heilbronner Standort verknüpft. „Nach meiner Lehre am Standort Altbach habe ich  Wirtschaftsingenieurwesen an der Dualen Hochschule in Stuttgart studiert. 2016 kam ich dann nach Heilbronn und übernahm die Verantwortung für drei Mitarbeiter. 2017 war ich mit dem Studium fertig. Ein Jahr später übernahm ich zusätzlich eine Trockenbauabteilung.“ 2018 war ein aufregendes Jahr für Freer:„Ich machte den Meister als Bauten- und Korrosionsschützer und wurde Teamleiter.“ Auch privat war damals einiges los: „Ich habe geheiratet, ein Haus gebaut, bin Vater geworden und habe einen Baum gepflanzt.“ Seit Januar leitet er den Standort in Ilsfeld mit 25 Mitarbeitern. Den will er ausbauen. Gute Mitarbeiter zu finden sei erstaunlich leicht. „Bei uns läuft das über Mundpropaganda.“ Freers Rezept zum Umgang mit Mitarbeitern: „Du musst fair sein, eine konkrete  Perspektive bieten und vor allem deine Versprechen halten.“


Der Förderer

Als jungem Studenten am Standort Ludwigsburg habe ihm sein damaliger Vorgesetzter Ralf Pöndl viel Vertrauen geschenkt, erinnert sich Regionalleiter Christian Erhard. „Schon während des BA-Studiums hatte ich acht Mitarbeiter. Ralf hat mich machen lassen.“ So wie Erhard heute sein Heilbronner Nachwuchs-Trio, Maxim Freer, Mario Nicht und Ole Weiss machen lässt. „Die schaffen das“, sagt Erhard und ergänzt lächelnd: „zu 90 Prozent.“ Für die fehlenden zehn Prozent sei er schließlich da, als Seniorpartner. Verantwortung delegieren und Fehler zulassen, das ist für Christian Erhard alternativlos. Das System Heinrich Schmid basiere auf Wachstum. Aus seiner eigenen kleinen Abteilung mit acht Mitarbeitern entwickelte er einen Verantwortungsbereich, der sich heute über fünf Standorte mit  rund 280 Mitarbeitern erstreckt. Die meisten Nachwuchsführungskräfte sind eigene, teils langjährige Mitarbeiter. Für ihn als Regionalleiter ist die Mischung 
zwischen jungen und erfahrenen Mitarbeitern das Entscheidende. „Alle profitieren. Es ist ein Geben und Nehmen."



Qualität und Termintreue

Mario Nicht leitet eine Maler- und Bodenlegerabteilung in Heilbronn. Mario Nicht kommt direkt von der Baustelle. „Ich hatte den ganzen Tag Bauabnahme.  Morgen geht es weiter“, erklärt er gut gelaunt. Sein Team sei kurzfristig eingesprungen, „weil andere Malerfirmen die Termine nicht halten konnten.“ Beim Kunden kommt das gut an. „Ich habe mir auf die Fahne geschrieben, durch Qualität und Termintreue das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.“ Die Rechnung geht auf: Seine Abteilung wächst stetig. Nicht hat seine Karriere in Heilbronn mit einer Ausbildung zum Maler und Lackierer begonnen. „Davor hatte ich zwei Semester Immobilienmanagement studiert. Das war mir aber zu theoretisch.“ Nach der Lehre hat er mithilfe von Heinrich Schmid dann doch noch studiert, „BWL-Handwerk an der Dualen Hochschule in Stuttgart.“ Parallel betreute er ein kleines Malerteam, das er kontinuierlich ausbaute. 2019 folgte die  Meisterprüfung. Heute führt Mario Nicht eine Maler- und eine Bodenlegerabteilung mit insgesamt 19 Mitarbeitern. Als designierter Niederlassungsleiter möchte er künftig in Heilbronn noch mehr Gewerke anbieten. „Darin liegt unsere Zukunft.“


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