Beste Lage über den Reben. 29 m² Dachterrasse, dicht bis in die letzte Ecke.
Ein Fliesenbelag auf einer Dachterrasse hat eine begrenzte Lebensdauer. Fugen altern, Anschlüsse arbeiten, und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem Ausbessern nichts mehr bringt. Auf der Dachterrasse einer Dachgeschosswohnung in Ortenberg wurde im Mai 2026 der alte Belag entfernt und 29 m² komplett neu aufgebaut. Das Flüssigkunststoff-System dichtet ab und bildet zugleich die begehbare Oberfläche. Keine Fugen, keine Übergänge, keine Schwachstelle am Wandanschluss. Der Blick über die Reben ist geblieben, der Boden darunter ist neu.
Unsere Umsetzung
+ Untergrundvorbereitung: Über einen Gerüsttreppenturm kamen Material und Mannschaft aufs Dach. Die Bauherren haben die alten Fliesen in Eigenleistung abgebrochen. Wir haben Fehlstellen beigeputzt, ergänzt und die Fläche mit dem Diamantschleifgerät bis auf den tragfähigen Untergrund abgefräst.
+ Grundiert und ausgeglichen: Vollflächige Grundierung mit WestWood Wecryl 176. Auf 3 m² kam zusätzlich ein Epoxidharzestrich mit Haftbrücke auf, um Unebenheiten auszugleichen.
+ Zweilagig abgedichtet: Die Abdichtung mit Wecryl R 230 haben wir in zwei Lagen mit Vliesarmierung eingebaut. Am Wandanschluss läuft sie 10 cm die Wand hoch – auf 15 m Länge rund um die Terrasse. Genau dort versagen die meisten Balkonabdichtungen.
+ Rutschhemmung R11: Auf die Abdichtung kam die Verlaufsbeschichtung Wecryl 337, in die frische Masse haben wir Colorquarz in Grau mit dunkler Sprenkelung eingestreut. Das ergibt Rutschhemmungsklasse R11 – barfuß, nass, mit Gartenstuhl.
+ Versiegelt und fugenlos: Den Abschluss bildet die Versiegelung Wecryl 488 über die gesamte Fläche. Kein Fugenkreuz, keine Kante, in der sich Wasser sammelt. Abwaschbar, begehbar, pflegeleicht.
Geführt hat das Projekt Stefan Vorwerk, Projektleiter Industrieböden und Betonsanierung bei Heinrich Schmid Offenburg, SIVV- und WHG-zertifizierter Experte für Bauwerksabdichtung. Unterstützt wurde er von unserer Kollegin Stefanie Scheffler, Abteilungsassistenz Bodenbeschichtung. Ein Ansprechpartner vom Aufmaß bis zur Abnahme.
Balkone, Dachterrassen und Laubengänge an Privathäusern, Wohnanlagen und Mehrfamilienhäusern sanieren und beschichten wir im gesamten Ortenaukreis: in Offenburg, Lahr, Kehl, Achern, Oberkirch, Ettenheim, Rheinau, Gengenbach, Zell am Harmersbach und Renchen. Über 120 eigene Fachhandwerker und 12 Handwerksmeister stehen bei Heinrich Schmid Offenburg bereit. Abdichtung, Beschichtung und Anschlussarbeiten kommen aus einer Hand. Feste eigene Teams und kein Terminwirrwarr zwischen drei Firmen.
Häufige Fragen zur Balkonsanierung
Grundsätzlich ja. Das eingesetzte Flüssigkunststoff-System haftet auf Beton, Estrich, Fliesen und Holz. Ob die alten Fliesen bleiben können, entscheidet ihr Zustand: Sie müssen fest sitzen, tragfähig sein und dürfen keine Hohlstellen haben. In Ortenberg wurde der Fliesenbelag abgebrochen, weil er diese Bedingungen nicht mehr erfüllt hat. Das klären wir vor Ort beim Aufmaß.
Nein. Die Optik ähnelt sich, die Technik dahinter nicht. Ein Steinteppich besteht aus Naturstein- oder Marmorkieseln in einem Bindemittel und wird in der Regel offenporig verlegt. Das Wasser läuft durch den Belag hindurch bis auf die darunterliegende Abdichtung. Er ist damit ein Nutzbelag, keine Abdichtung. In Ortenberg haben wir ein Flüssigkunststoff-System eingebaut, bei dem Abdichtung und begehbare Oberfläche zusammengehören: Die eingestreute Colorquarz-Schicht sitzt auf der Abdichtungsebene und wird geschlossen versiegelt. Wasser bleibt oben.
Das hängt vom Aufbau darunter ab. Ein Steinteppich setzt eine funktionierende Abdichtung voraus, weil er selbst keine ist. Liegt darunter eine intakte, geprüfte Abdichtungsebene, funktioniert er als Nutzbelag. Fehlt sie oder ist sie am Ende ihrer Lebensdauer, muss die Abdichtung zuerst erneuert werden. Dazu kommt die Aufbauhöhe: Ein Steinteppich trägt deutlich stärker auf als eine Beschichtung, was an Türschwellen und Anschlüssen manchmal eng werden kann. Was auf Ihre Terrasse passt, sehen wir beim Aufmaß vor Ort.
Ein Anstrich färbt die Oberfläche, dichtet sie aber nicht ab. Eine funktionierende Balkonabdichtung besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Schichten: Grundierung, Abdichtung mit Vliesarmierung, Nutzschicht und Versiegelung. Entscheidend ist der Wandanschluss, der 10 cm hochgeführt wird. Genau dort dringt Wasser ein, wenn die Abdichtung an der Fläche endet.
R11 ist eine Bewertungsgruppe für die Rutschhemmung nach DIN 51130. Sie wird über einen Begehungsversuch auf schiefer Ebene ermittelt und liegt im mittleren Bereich der Skala von R9 bis R13. Für Balkone und Terrassen ist R11 die praxisgerechte Wahl: Griffig genug bei Nässe, aber noch angenehm barfuß und leicht zu reinigen. Erreicht wird sie durch die eingestreute Colorquarz-Schicht.



