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Umbau Empfangsbereich Oberkirch: Trockenbau, Malerarbeiten und Bodenarbeiten

Unsere Maler, Trockenbauer und Bodenleger aus Offenburg haben dieses Projekt erfolgreich umgesetzt.

Umbau Empfangsbereich Oberkirch: Trockenbau, Malerarbeiten und Bodenarbeiten

Drei Gewerke, ein Ansprechpartner, Ausführung im laufenden Betrieb


Projekt Umbau des Empfangsbereichs im Verwaltungsgebäude eines Industrieunternehmens in Oberkirch
Mengen Rund 170 m² Wandfläche, über 100 m² Boden im Neuaufbau, über 30 m² neue Decke, 40 m² Vorsatzschale in F90
Leistungen Trockenbau, Malerarbeiten, Bodenarbeiten
Ausführung Dezember 2024 bis Februar 2025, bei laufendem Empfangsbetrieb
Kontakt Heinrich Schmid Offenburg, Philipp Decker, 0781 60587-0

Wo früher eine abgehängte Rasterdecke und ein Fliesenboden aus dem Bestand den Eingang prägten, öffnet sich heute ein zweigeschossiger Luftraum bis unter das Holzdachtragwerk. Ein Industrieunternehmen in Oberkirch hat seinen Empfangsbereich modernisieren lassen, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Heinrich Schmid Offenburg hat dabei Trockenbau, Malerarbeiten und Bodenarbeiten ausgeführt, koordiniert über einen Ansprechpartner. Die Basis dafür bilden über 120 eigene Fachhandwerker und 12 Handwerksmeister am Standort Offenburg.


Die Ausgangslage: Ein Empfang, der nicht mehr zum Unternehmen passte

Der Empfangsbereich ist die erste Fläche, die ein Besucher sieht. Bei einem Unternehmen mit internationaler Kundschaft kommen dort Gäste aus mehreren Ländern an. Der Bestand stammte aus der Bauzeit des Verwaltungsgebäudes: Abgehängte Rasterdecke, Fliesenboden, seitliche Holzverkleidungen an den Treppenpodesten. Funktional in Ordnung, gestalterisch nicht mehr auf dem Stand des Unternehmens.


Die Vorgabe des Bauherrn war klar umrissen. Der Empfang bleibt während der gesamten Bauzeit in Betrieb. Anlieferungen, Kundentermine und Mitarbeiterverkehr laufen weiter über denselben Eingang. Damit wurde die Ausführungsreihenfolge zum eigentlichen Planungsthema, nicht die einzelne Leistung.

Oberkirch: Ein Standort zwischen Rheinebene und Schwarzwald

Oberkirch liegt am Eingang des Renchtals. Der Schwarzwald beginnt praktisch vor der Haustür, und diese Nähe prägt das Gestaltungskonzept des neuen Empfangsbereichs. Holz, Waldmotive und grüne Flächen ziehen sich durch das Foyer und holen die Landschaft in das Gebäude.

Für die ausführenden Gewerke bedeutet ein solches Konzept hohe Anforderungen an die Flächenqualität. Vor einer durchgehend gestalteten Wand fällt jede Unebenheit auf, und ein Bodenbelag mit sichtbarem Höhenversatz stört die ruhige Wirkung der Fläche.

Der Bestand: Glaspavillon mit Luftraum über zwei Geschosse

Der Eingang ist ein mehreckiger Glaspavillon mit sichtbarem Holzdachtragwerk. Eine Granittreppe führt in das Obergeschoss, der Luftraum reicht über beide Ebenen. Wandflächen bis in acht Meter Höhe, Treppenwangen, Untersichten und ein Deckenversprung machen die Fläche geometrisch anspruchsvoll.


Genau diese Geometrie bestimmte den Aufwand. Für die Malerarbeiten stand vier Wochen lang ein Flächen und Standgerüst im Eingangsbereich, das den Publikumsverkehr nicht blockieren durfte.

Trockenbau: Neue Decke, neue Wand, zwei Nischen

Rückbau und neue Deckenfläche

Zuerst kam die alte Decke heraus. Über 30 m² Rasterdecke wurden zurückgebaut und fachgerecht entsorgt, dazu 15 m seitliche Holzverkleidung an den Treppenpodesten. An ihre Stelle trat eine Plattendecke im System Knauf D112.de mit verzinkter Unterkonstruktion, einlagig beplankt, Einbauhöhe bis 3,80 m.


Der Deckenversprung im Foyer entstand über 15 m als Konstruktion mit 45 Grad Neigung. Er gliedert heute den Luftraum und zoniert die Sitzgruppe unter der Treppe. Zehn Deckenaussparungen für Leuchten wurden eingemessen, angelegt und mit Holzbrettern hinterlegt, damit die Einbauteile sicher tragen. Decke und Podestverkleidung sind in Qualitätsstufe Q3 verspachtelt.

Vorsatzschale mit F90 und 41 dB

Vor die Bestandswand im Foyer setzte das Trockenbauteam 40 m² Vorsatzschale im System Knauf W628B. Einseitig zweilagig beplankt mit Massivbauplatten von je 20 mm, Wanddicke 90 mm, Hohlraum lückenlos und abrutschsicher mit Mineralfaser gedämmt. Die Konstruktion erreicht die Feuerwiderstandsklasse F90 und ein bewertetes Schalldämm-Maß von Rw,R = 41 dB nach DIN 4109.


In diese Wand sind zwei Nischen für Displays eingearbeitet, mit beplankten Leibungen, Eckschutzschienen und zusätzlicher Holzverstärkung für die Aufhängung. Die Vorsatzschale ist damit die Trägerkonstruktion für die spätere Medienwand: Sichtbar ist heute die Oberfläche des Ausbaugewerks, brandschutztechnisch und statisch belastbar ist die Konstruktion darunter.


Malerarbeiten: 170 m² Wandfläche bis in 8 Meter Höhe

Spachtelarbeiten im Bestand

Altbestand verzeiht keine Abkürzung. Rund 140 m² Wandfläche wurden vollflächig mit organischer Spachtelmasse überarbeitet, auf Wandhöhen bis 8,00 m. Dazu kam die Spachtelung von Q2 auf Q3 auf derselben Fläche sowie Treppenwangen und Untersichten, also für die Bereiche.


Rund 170 m² Fläche wurden gereinigt, von nicht tragfähigen Altanstrichen befreit und grundiert. 125 m Anschlussfugen hergestellt.

Vlies, Anstrich und Lackierung

Auf die vorbereitete Fläche kam ein schwerentflammbares, rissüberbrückendes Malervlies, TÜV-geprüft und ausgezeichnet mit dem Prüfzeichen ÖKO-TEX Standard 100. Darüber liegt eine schadstoffgeprüfte Acrylatfarbe in Nassabriebklasse 1, stumpfmatt und desinfektionsmittelbeständig.


Sechs Heizkörper wurden gereinigt, von Korrosionsprodukten befreit und mit hitzebeständiger Acryllackfarbe in RAL 7016 neu beschichtet. Auf 35 m Länge erhielten Metallbauteile eine Grundierung und eine seidenglänzende Schlusslackierung.

Der neue Windfang bekam eine Lackierung in Metallic-Effekt. Und weil das Holzdachtragwerk über dem Foyer nach dem Ausbau sichtbar bleiben sollte, hat das Malerteam die komplette Holzdecke gereinigt und aufgefrischt. Der Bestand wirkt dadurch so frisch wie die neuen Flächen darunter.

Bodenarbeiten: Der Untergrund musste komplett neu

Der alte Fliesenboden kam restlos heraus

Über 100 m² Bestandsfläche waren gefliest. Die Prüfung des Untergrunds ergab, dass der vorhandene Aufbau einen neuen Belag nicht dauerhaft trägt. Damit war die Entscheidung gefallen: Der Fliesenboden wurde vollständig zurückgebaut. Das kostet Zeit und macht Lärm, ist aber die einzige Variante, die einen Belag über Jahre hält. Ein neuer Boden auf instabilem Untergrund arbeitet, reißt und löst sich an den Fugen.

Estrich ertüchtigen, Fehlstellen schließen

Unter den Fliesen lag der Bestandsestrich. Er wurde gefräst, verfestigt und grundiert, vorhandene Risse wurden kraftschlüssig geschlossen und eine Estrichfuge erweitert, vernadelt und mit Epoxidharz verschlossen.

An zwei Stellen fehlte tragfähiger Untergrund ganz. Dort, wo früher ein Brunnen saß, und im Bereich der alten Sauberlaufzone, hat das Bodenteam den Aufbau neu hergestellt: Eine rund 25 cm starke Bodenplatte, bewehrt mit Armierungseisen, eingebracht mit Schnellestrich.

Spachtelung und Vinylbelag

Auf den hergestellten Untergrund kam eine vollflächige Spachtelung mit selbstverlaufender Nivelliermasse im Mittel bis 2 mm. Höhenversätze zu den angrenzenden Teppich und Vinylflächen wurden angespachtelt und gefräst.

Darauf liegen über 100 m² Vinylplanken mit 0,55 mm Nutzschicht, ergänzt durch 5 m Trennschienen an den Belagswechseln und 15 m Silikonfugen in den Anschlussbereichen. Die Nutzschicht ist für stark begangene Objektflächen ausgelegt. Ein Empfangsbereich mit täglichem Publikumsverkehr gehört genau in diese Kategorie.

Bauen im laufenden Betrieb

Drei Gewerke auf gut 100 m² Bodenfläche, bei laufendem Publikumsverkehr, über einen Zeitraum von November 2024 bis Februar 2025. Das funktioniert über die Reihenfolge: Rückbau und Decke zuerst, danach Wandaufbau und Spachtelarbeiten, dann Vlies und Anstrich, zuletzt der Boden. Jeder Wechsel bedeutete vollflächiges Abkleben und Abdecken von Fenstern, Türen, Bodenflächen und Treppen sowie eine besenreine Übergabe an das nächste Team.


Weil alle drei Gewerke aus einem Haus kamen, entfiel die Abstimmung zwischen mehreren Firmen. Der Bauherr hatte einen Ansprechpartner für Termine, Rückfragen und Abnahme. Das ist der praktische Kern von Alles aus einer Hand: Weniger Schnittstellen bedeuten weniger Wartezeit zwischen den Gewerken.

Warum Heinrich Schmid Offenburg

Heinrich Schmid ist seit 1990 am Standort Offenburg vertreten und gehört zur 1914 gegründeten Heinrich Schmid Gruppe. Für Gewerbe und Industrie im Ortenaukreis bedeutet das kurze Wege und feste eigene Teams.

Am Standort Offenburg arbeiten über 120 eigene Fachhandwerker und 12 Handwerksmeister in Trockenbau, Malerarbeiten, Bodenarbeiten, Fliesenarbeiten, Betonsanierung und Brandschutz. Für Projekte wie in Oberkirch heißt das: Die Gewerke werden intern terminiert und laufen über eine gemeinsame Bauleitung.

Das Team für dieses Projekt

Philipp Decker, Abteilungsleiter Innenausbau und Boden, war zentraler Ansprechpartner für den Bauherrn und hat die drei Gewerke terminlich koordiniert.

Den Trockenbau verantworteten Lukas Wenk und Etem Karakus, die Malerarbeiten Wilhelm Donhauser. Die Bodenarbeiten liefen über die Abteilung Innenausbau und Boden.

Standortleiter in Offenburg ist Stephan Lägeler. Sie erreichen das Team unter 0781 60587-0.

Objekt Verwaltungsgebäude mit Empfangsbereich
Bauherr Industrieunternehmen in Oberkirch, auf Wunsch nicht namentlich genannt
Ort Oberkirch, Ortenaukreis
Gewerke Trockenbau, Malerarbeiten, Bodenarbeiten
Ausführungszeitraum November 2024 bis Februar 2025
Besonderheit Ausführung bei laufendem Empfangsbetrieb
Ausführung Heinrich Schmid Offenburg, Standort 037
Ansprechpartner Philipp Decker, Abteilungsleiter Innenausbau und Boden

Häufige Fragen zum Umbau bei laufendem Betrieb

Der Empfangsbereich in Oberkirch wurde zwischen November 2024 und Februar 2025 umgebaut, bei laufendem Betrieb. Ohne Nutzungseinschränkung lässt sich eine vergleichbare Fläche schneller fertigstellen. Die Bauzeit hängt vor allem davon ab, wie viele Gewerke nacheinander statt parallel arbeiten müssen.

Ja. Entscheidend sind die Ausführungsreihenfolge und der Staubschutz. In Oberkirch blieb der Eingang während der gesamten Bauzeit nutzbar. Angrenzende Bauteile wurden vollflächig abgeklebt und abgedeckt, die Arbeitsbereiche nach jedem Gewerkewechsel besenrein übergeben.

Das entscheidet die Untergrundprüfung. Ist der Belag tragfähig, hohlraumfrei und rissfrei, lässt er sich als Untergrund ertüchtigen. Ist er es nicht, muss er heraus.

Q3 ist die dritte von vier Qualitätsstufen für Spachteloberflächen nach dem Merkblatt des Bundesverbandes der Gipsindustrie. Sie umfasst eine breitere Verspachtelung der Fugen und ein Überziehen der Fläche. Q3 eignet sich für matte Anstriche und für Tapeten. Bei Streiflicht und glänzenden Beschichtungen ist eine höhere Stufe erforderlich.

F90 bezeichnet eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten. Die in Oberkirch eingebaute Vorsatzschale erreicht zusätzlich ein bewertetes Schalldämm-Maß von Rw,R = 41 dB nach DIN 4109. Damit deckt eine Konstruktion Brandschutz und Schallschutz zugleich ab.

Bei Heinrich Schmid Offenburg übernimmt das ein fester Ansprechpartner aus dem Haus. In Oberkirch war das Philipp Decker, Abteilungsleiter Innenausbau und Boden. Trockenbau, Malerarbeiten und Bodenarbeiten liefen über dieselbe Terminplanung. Der Bauherr hatte eine Nummer für alle drei Gewerke.


Innenausbau für Gewerbe und Industrie im Ortenaukreis

Heinrich Schmid Offenburg führt Trockenbau, Malerarbeiten und Bodenarbeiten für Verwaltungsgebäude, Produktionsstandorte und Gewerbeflächen aus. Neben Oberkirch sind wir unter anderem in Achern und Renchen für Industriekunden im Einsatz.


Sie erreichen uns in Offenburg, Lahr, Kehl, Achern, Oberkirch, Ettenheim, Rheinau, Gengenbach, Zell am Harmersbach, Renchen und im gesamten Ortenaukreis.


Ansprechpartner


 

Philipp Decker

Abteilungsleiter Innenausbau & Boden/Parkett
Malermeister


 

Lukas Wenk

Abteilungsleiter Trockenbau & Brandschutz
Brandschutzfachkraft (EIPOS)


 

Stefanie Cioffi

Abteilungsassistenz Bodenbeläge und Parkett
Koordination von Kunden und Material

Referenz Offenburg

Die Leistungen dieser Referenz hat der Standort Offenburg erbracht.

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