Unternehmer treibt duales Gymnasium voran

Vorstoß: Schüler sollen näher an die Praxis heranrücken und parallel zum Abitur eine Berufsausbildung absolvieren.

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Neue Möglichkeiten für Schüler des evangelischen Firstwald Gymnasium Mössingen

Praxis mit Theorie verbinden

Das evangelische Firstwald Gymnasium Mössingen will Schülern die Möglichkeit geben, in seiner Außenstelle Kusterdingen zusammen mit dem Abitur eine Lehre abzuschließen. In Kooperation mit der Reutlinger Unternehmensgruppe Heinrich Schmid soll es den Schülern ermöglicht werden, in den letzten vier Schuljahren parallel zur Schulausbildung eine Lehre zum Bauten und Objektbeschichter zu absolvieren. Die zweijährige Lehrzeit wird im achtjährigen Gymnasium auf die vier Schuljahre von der neunten Klasse an verteilt. Teile der Ferien sind regelmäßig für Praktika vorgesehen. Ein dreiviertel Jahr nach dem Abitur sollen die Schüler den Gesellenbrief in der Tasche haben.

Das Konzept hat die Schule Mitte November zusammen mit der Handwerkskammer Reutlingen verabschiedet. Noch im Dezember will der Schulleiter Helmut Dreher die Eltern schriftlich informieren, im Februar hat er eine Präsentationsveranstaltung vorgesehen. Die ersten dualen Gymnasiasten sollen bereits im neuen Schuljahr in der neunten Klasse in das zweigleisige Modell einsteigen. STUTTGARTER ZEITUNG - Mittwoch, 2. Dezember 2015

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