Rund 800 Laufmeter waren zu spachteln, zu verputzen und zu streichen.
Schöne Schule
Die Sanierung eines Schulgebäudes verlangte Feingefühl für historische Bausubstanz
In den letzten zwei Jahren hat der erfahrene Vorarbeiter Nuh Asil von Heinrich Schmid Wiesbaden viel Zeit in der Schule verbracht – und zwar in der denkmalgeschützten Anne-Frank- Realschule in Mainz. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung übernahm er dort federführend die Maler- und Putzarbeiten – mit ruhiger Hand, Organisationstalent und feinem Gespür für Details. „Nuh hat die Baustelle fast im Alleingang betreut“, berichtet sein Abteilungsleiter Kevin Wäß. „Ich war regelmäßig bei den Baubesprechungen, aber im Tagesgeschäft hat er die meisten Dinge ausgeführt und geregelt.“ Unterstützung bekam Asil punktuell – etwa von Kolja Heymann, der am Standort ein Duales Studium absolviert. Zu tun gab es reichlich: Im Innenbereich bereitete das kleine Team zwei große Treppenhäuser vollständig auf. Nachdem ein Fensterbauer die historischen Holzfenster des Schulbaus erneuert hatte, nahm sich Asil die Laibungen vor: rund 800 Laufmeter waren zu spachteln, zu verputzen und zu streichen. Auch allen betroffenen Klassenräumen wurde ein frischer Anstrich verliehen, hinzu kamen kleinere Brandschutzmaßnahmen. Außen verputzten die Wiesbadener Sanierungsprofis Teilbereiche der historischen Fassade neu und trugen einen mineralischen Anstrich auf. Die Säulen, Pilaster und Fenstergewände aus Sandstein reinigten und überarbeiteten sie behutsam, bevor sie diese mit einer mehrschichtigen Lasur versiegelten unter Verwendung von Produkten eines auf Denkmalschutz spezialisierten Farbherstellers. Mehr als 160 Laufmeter neuer Stuckleisten und Dekorelemente ließ das Team nach Vorgaben der Denkmalbehörde anfertigen und montierte diese anschließend passgenau.