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Lean Projekt: Stuttgarter Augenklinik bekommt ein Makeover

Lean Projekt: Stuttgarter Augenklinik bekommt ein Makeover

Klaus Okrafka von der Holding Württemberg und Felix Rauscher von HS ProBau Ludwigsburg rufen zur Baubesprechung zusammen. Rund zwölf Personen versammeln sich zwischen Werkzeugen, Baumaterialien und frisch gestrichenen Wänden. Während nebenan weitergearbeitet wird, stimmen sie die nächsten Schritte für den Ausbau der neuen Augenklinik Bányai in Stuttgart ab.

Baubesprechung in den neuen Praxisräumen: Norman Falke (Bauherrenvertretung und Geschäftsführer Banyai), Felix Rauscher (355, Bauleitung), Uwe Preibisch (004, Maler), Ralf Plath (004, Bodenleger), Michael Schüle (Koki, Sanitär), Valentin Kural (Koki, Sanitär), Max Seidel (Kälte, Extern), Vittorio Fazio (004, Maler), Anthony Taifane (004, Bodenleger), Vitalij Koh (004, Maler), Stoyan Stefanov (294 Trockenbau), Klaus Okrafka (212, Lean Management)

Nicht weit vom Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt entstehen in der Friedrichstraße neue Behandlungs- und OP-Räume für das Augenlaserzentrum Bányai. Das ProBau-Team von HS Ludwigsburg erhielt den Auftrag Mitte März 2026, bereits Ende des Monats starteten die Arbeiten in den ehemaligen Büroräumen.

Gab es besondere Wünsche des Bauherrn? „Viele!“, ruft jemand aus der Runde. Gelächter. Dann wird die Antwort etwas ernster: „Natürlich hatten wir vor allem den Wunsch einer schnellen Fertigstellung“, erklärt Norman Falk, er ist als Bauherrenvertretung vor Ort.

Und dafür mussten viele Rädchen ineinandergreifen. Insgesamt waren 13 Gewerke beteiligt, darunter Trockenbau, Maler-, Boden- und Fliesenarbeiten sowie Heizung, Sanitär, Elektro und SchreinerarbeitenRund 70 Prozent wurden durch die internen Vergaben an HS Standorte abgewickelt. Täglich waren etwa zehn Mitarbeitende auf der Baustelle im Einsatz.

Damit alle Beteiligten effizient zusammenarbeiten können, setzt das Team auf den Lean-Ansatz. In regelmäßigen Baubesprechungen werden die nächsten Arbeitsschritte abgestimmt, Herausforderungen frühzeitig erkannt und Abläufe transparent gestaltet.

Die Anforderungen im medizinischen Bereich waren hoch. „Wir haben hier einen hohen Technisierungsgrad“, erklärt Felix Rauscher. Hinzu kamen spezielle Vorgaben für die Klimatechnik, hygienebeständige Materialien sowie die Notstromversorgung im OP-Bereich. Während der Bauphase mussten zusätzliche Brandschutzauflagen umgesetzt werden.

„Mit den Praxisräumen gegenüber haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Deshalb haben wir uns auch bei diesem Projekt wieder für Heinrich Schmid entschieden“, erklärt Norman Falke.

Die Fertigstellung der neuen Praxisräume ist für Juni geplant. Bis dahin werden die Patientinnen und Patienten weiterhin in den bereits modernisierten Räumlichkeiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite behandelt. Schon bald können sie die neuen Räume dann ebenfalls in voller Schärfe erleben.

Ein Blick in die Zukunft: In den bereits fertiggestellten Praxis- und OP-Räume werden täglich Augenlaserbehandlungen durchgeführt.

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