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Bühne frei!

Heinrich Schmid Kamenz gestaltete die Sanierung des Stadttheaters entscheidend mit.

Viel Licht und Luft: Im modernisierten Theaterfoyer übernahm HS den Trockenbau und den Anstrich.

Sina Berger, Auszubildende im ersten Lehrjahr am Kamenzer HS-Standort, ist sichtlich stolz. „Ich zeige Ihnen mal den Raum, in den wir die meiste Arbeit gesteckt haben“, sagt sie – und öffnet die Tür zum Theatersaal. Die Decke: frisch gestrichen, mit von Hand nachgezogenen Originalmustern. „Das war cool!“, sagt sie. Unterstützt von ihrem Ausbilder Matthias Knuth, übernahm sie selbstständig die Arbeit an der historischen Decke – eine Leistung, die auch ihren Standortleiter Gerd Natuschke beeindruckte: „Sina hat die ursprünglichen Muster mit Farbe und Strichzieher fast allein wiederhergestellt. Klasse, dass sie sich das im ersten Lehrjahr schon zutraut!“ 

Seit Mai 2024 wurde das Kamenzer Stadttheater umfassend erneuert – vom Dach bis in den Keller. Natuschkes Team startete mit dem Fassadenanstrich, im Herbst folgten Trockenbau, Spachtelarbeiten und Anstriche im Gebäude. Nach einem zwischenzeitlichen Wasserschaden musste sogar die Deckenkonstruktion erneuert werden. Auch ein neuer Zugang für den Jugendklub sowie Trockenbauarbeiten im Atelier wurden umgesetzt. Für die neue Lüftungsanlage, die durch das Haus verläuft, setzte Heinrich Schmid bauliche Brandschutzmaßnahmen um. Das Stadttheater Kamenz, eingerichtet in einem früheren Brauhaus, ist ein kulturelles Herzstück der sächsischen Stadt, ein Ort für Bildung, Kunst und Begegnung. Für Sina Berger war die Baustelle ein prägendes Erlebnis in ihrer noch jungen Handwerkskarriere: „Es war toll, hier so kreativ zu arbeiten. Genau deshalb habe ich mich für die Malerausbildung entschieden.“

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