Wann muss Beton saniert werden?
Wie jedes Bauteil unterliegt auch Beton einem natürlichen Alterungsprozess. Eine professionelle Instandsetzung wird notwendig, sobald die Karbonatisierung oder Chloride (Salze) die Substanz angreifen und somit die Tragfähigkeit oder Statik des Bauwerks gefährden.
Dieser schleichende Prozess macht sich oft erst durch optische Mängel bemerkbar. Rissbildungen oder abgeplatztes Material sind deutliche Warnsignale für eine geschädigte Substanz. Besonders kritisch ist die Bewehrungskorrosion. Zeigen sich bereits freiliegende Stahleinlagen oder treten braune Rostspuren aus dem Beton aus, deutet dies auf eine fortschreitende Zersetzung der Bewehrung hin, die das statische Gerüst von innen heraus schwächt.
Anzeichen von geschädigtem Beton:
- Optische Mängel: Auftreten von Rissbildungen, Materialabplatzungen sowie instabile oder hohl klingende Stellen im Betongefüge
- Bewehrungskorrosion: Freiliegende Stahleinlagen oder austretende Rostspuren
- Feuchtigkeitsschäden: Folgeschäden durch Frost-Tau-Wechsel und beschleunigte Oxidationsprozesse
- Mechanischer Verschleiß: Fortgeschrittener Oberflächenabrieb mit einhergehender Staubentwicklung oder punktuellen Ausbrüchen